Inhalt
Kirchenpolitik
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Friedrich
Karrenberg Haus in Hannover feierlich eröffnet
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Pfingsten
wird die Gründung der Nordkirche gefeiert
Glauben
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Gospelkirchentag
mit Nina Hagen und „Wise Guys“
·
Gottesdienste
im Grünen
·
Deutsche
Bibelgesellschaft präsentiert neue Digital-Ausgabe
Aus den
Landeskirchen und Werken
·
5.
Nacht der offenen Kirchen in Westfalen und Lippe
·
Jahrestagung
des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD
Lutherdekade und
Reformationsjubiläum
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Festspiele
in Halle mit Schwerpunkt zum Themenjahr 2012 „Reformation und Musik“
Reformprozess
·
Projekt
des Monats Mai der Internetplattform „Kirche im Aufbruch“
Stiftungen
·
Stiftung
Orgelklang fördert Sanierung der historischen Orgel in Alfeld
Worte zum Tag
·
Worte
zum Tag
Kirchenpolitik
In
einer Feierstunde hat die EKD am Montag in Hannover ihr neues Zentrum für
evangelische Sozialethik eröffnet, das Friedrich Karrenberg Haus. Dort wollen
Theologen und Wissenschaftler des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD
und des neu gegründeten Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt
künftig gemeinsam Konzepte zur gesellschaftlichen Verantwortung der Kirche
erarbeiten. „Es ist schön, dass es gelungen ist, hier die Kirchlichen Dienste
für Arbeitswelt und Wirtschaft und für Kirchen- und Religionssoziologie
zusammen zu führen – in einem neuen Zentrum des sozialen Protestantismus, dem
Haus für Evangelische Sozialethik“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Präses
Nikolaus Schneider in seinem Vortrag. Schneider mahnte verantwortliche
Regulierungen in der Finanzwirtschaft an. Die Risiken müssten begrenzt
werden, auch wenn dies ein Wachstum einschränke: „Wachstum darf nicht länger
ein Fetisch unserer Gesellschaft sein.“
Vortrag von Präses Nikolaus Schneider
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Fünf Jahre lang
wurde über die Nordkirche verhandelt. Am Pfingstsonntag (27. Mai) wird nun in
Ratzeburg der Zusammenschluss der Landeskirchen Mecklenburg, Nordelbien und
Pommern gefeiert. Prominentester Gast im Festgottesdienst ist Bundespräsident
Joachim Gauck. Mit 2,3 Millionen Mitgliedern wird die Nordkirche die
fünftgrößte evangelische Landeskirche sein und die erste über die ehemalige
deutsch-deutsche Grenze hinweg. Ihr Gebiet reicht von Helgoland bis Rügen,
von der dänischen bis zur polnischen Grenze. „Wir setzen Segel, offen für
Gottes Geist und gemeinsam auf dem Weg mit der Botschaft, die uns anvertraut
ist“, wirbt der Programmflyer. „Und wir feiern ein Fest, feiern das
Miteiander von vielen Menschen in dieser neuen Kirche, klingend und bunt, im
Gottesdienst und an festlich gedeckter Tafel.“
www.kirche-im-norden.de
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Glauben
Anfang Juni soll in
Dortmund Deutschlands bisher größtes Gospelfestival stattfinden. „Vom 1. bis
3. Juni wird Dortmund zur Chorhochburg“, sagt Martin Bartelworth. Er ist
Geschäftsführer der „Creativen Kirche“ und organisiert den 6. Internationalen
Gospelkirchentag. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 70.000 Besuchern –
bislang haben sich allein 5.500 Sänger für das Gospelfestival angemeldet. Zum
Programm gehören unter anderem eine Gospelnacht in 30 Kirchen sowie ein
Jugendfest. Besondere Highlights sind zudem Auftritte von Nina Hagen und den
„Wise Guys“ sowie ein Gottesdienst mit Katrin Göring-Eckardt, Präses der
Synode der EKD. Der Gospelkirchentag findet seit 2002 alle zwei Jahre statt.
www.gospelkirchentag.de
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Ganz
gleich ob in den Bergen oder an der See: Viele Gemeinden zieht es zwischen
Mai und Oktober immer wieder nach draußen. Spätestens mit Christi Himmelfahrt
beginnt die Saison der Freiluft-Gottesdienste. „Open Air“ wird dabei der
Besuch für die Besucher und Mitwirkenden zu einem nicht alltäglichen
Erlebnis. So erfreuen sich diese oft ökumenischen Veranstaltungen einer
großen Beliebtheit. Und nicht selten mündet das gemeinsame Singen und Beten
bei Kaffee und Kuchen oder am Grill.
Kirche in Freizeit und Tourismus
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Die
Luther-Bibel ist die klassische deutsche Bibelübersetzung und nun auch als
E-Book-Ausgabe in den Formaten ePub und Kindle verfügbar. „Uns bleibt es
wichtig, gerade die Luther-Bibel in allen neuen und alten Formaten
anzubieten“, sagt Pfarrer Klaus Sturm, Generalsekretär der Deutschen
Bibelgesellschaft. Neben der gedruckten Ausgabe gibt es die Luther-Bibel
bereits als Hörbuch, in digitalen Ausgaben für den Computer oder das
Smartphone und zur Online-Suche auf dem Portal www.die-bibel.de.
Weitere Informationen zur digitalen
Luther-Bibel
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Aus den
Landeskirchen und Werken
In der Nacht von
Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag gibt es in rund 230 Kirchen in
Westfalen und Lippe Musik und Lyrik, Essen und Trinken, Mitmach-Aktionen und
Meditationen. Anlässlich des Themenjahrs „Reformation und Musik“ wird es
unter dem Motto „Gottesklang“ an vielen Orten besonders musikalisch zugehen.
Eine Live-Konzertübertragung aus Kirchen in Münster und Höxter ist in anderen
Gotteshäusern auf Großleinwand zu sehen und zu hören. In einem ersten Teil
widmen sich die Konzerte den vier westfälischen Liederdichtern Philipp
Nicolai, Friedrich Spee, Marie Schmalenbach und Friedrich von Bodelschwingh.
Im zweiten Teil kommen moderne westfälische Texter und Komponisten wie Peter
Janssens und Ludger Edelkötter zum Zuge.
Landeskirchliche Pressemitteilung
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Das Leben wird
individueller und flexibler. Die Gesellschaft pluralisiert sich weiter.
Kommunikation findet zunehmend über digitale Medien statt. Das sind nur
einige der gängigen soziologischen Beschreibungen der heutigen Gesellschaft.
Aber was heißt das für die Religion? Das Sozialwissenschaftliche Instituts
der EKD (SI) geht dieser Frage bei seiner Jahrestagung im Juli in Loccum
nach.
Tagungsprogramm als PDF-Datei
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Lutherdekade und
Reformationsjubiläum
Vom
31. Mai bis zum 10. Juni werden sich unter dem Motto "Händel und die
Konfessionen" internationale Künstler an rund 30 Orten in und um Halle
den Werken des Barockkomponisten widmen. Passend zum Themenjahr „Reformation
und Musik“ wollen auch die Festspiele auf die unterschiedlichen
konfessionellen Strömungen eingehen, denen Händel in seiner Zeit begegnete.
Schirmherrin der Festspiele ist Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der
EKD für das Reformationsjubiläum 2017.
Luther2017.de - Veranstaltungstipp
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Reformprozess
Das große Kreuz aus
den grün lasierten Klinkern prägt die ganze Fassade und macht deutlich, dass
hier im Herzen der Hamburger HafenCity auch Kirche präsent ist. Oder vielmehr
Kirchen, denn insgesamt 19 Kirchen beteiligen sich gemeinsam mit dem
Laurentiuskonvent am ökumenischen Forum „Brücke“ in der HafenCity. Und eine
Brücke zu den Menschen will sie auch sein, die kleine Kommunität, deren Leben
geprägt ist durch das gemeinsame tägliche Gebet, Zusammenleben im Alltag,
gemeinsame Mahlzeiten, aber auch durch Teilen und Verantworten von Einkommen
und Eigentum. Sie bietet Gastfreundschaft und das Angebot an junge oder alte
Menschen, auf Zeit oder Dauer mitzuleben. Die Internetplattform „Kirche im
Aufbruch“ stellt die Brücke als „Projekt des Monats“ vor.
Editorial
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Stiftungen
Im April 1863 wurde
im niedersächsischen Alfeld in der St. Nicolaikirche das größte, schönste und
klangreichste Instrument des Orgelbauers Heinrich Schaper aufgestellt. Bis
heute ist die Orgel "eine wichtige Säule der kommunalen Musikkultur, die
in Alfeld nach wie vor sehr ausgeprägt ist", sagt Christian Diederichs,
Pastor der Kirchengemeinde. In den vergangen Jahren gab es eine breite
Palette musikalischer Veranstaltungen. Inzwischen ist die Schaper-Orgel
jedoch ein Sanierungsfall: Der Spieltisch ist marode, die Verbindung zwischen
Tasten und Pfeifen ebenfalls. Das Pfeifenwerk bedarf einer Generalüberholung.
Etwa 18 Monate soll die Sanierung dauern, welche der Orgel ihren
unverfälschten romantischen Klang zurückgeben soll. „Bei der großen
Verfügbarkeit von digitalen Klängen ist es wichtig, analoge Klänge in ihrer
Ursprünglichkeit zu erhalten“, sagt Diederichs. Die Stiftung Orgelklang
fördert die Arbeiten und hat das Alfelder Instrument zur „Orgel des Monats
Mai“ gekürt.
EKD-Pressemitteilung
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Worte zum Tag
Ein
Christenmensch lebt nicht sich selbst, sondern in Christus und in seinem
Nächsten; in Christus durch den Glauben, im Nächsten durch die Liebe.
Martin Luther (1483-1546)
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