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Schritt für Schritt:
Die ersten Schritte sind schon getan, wir hatten:
Dies sind die vom Team erarbeiteten Umweltrichtlinien unserer Kirchengemeinde: Präambel Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur. Gemeinsam wollen wir uns für nachhaltige Lebensbedingungen für die gesamte Schöpfung einsetzen. (aus: Charta Oecumenica 22.4.2001) 1. Wir verpflichten uns zur fortwährenden Verbesserung Wir gehen bei der Verbesserung des Umwelthandelns unserer Gemeinde systematisch vor und wenden geeignete Methoden an. Hiermit werden die entsprechenden Rahmenbedingungen erreicht. Wir werden den erreichten Zustand immer wieder bewerten, mit unseren definierten Umweltzielen vergleichen und gegebenenfalls nachbessern. Über die langfristige Veränderung von Denk- und Verhaltensweisen schaffen wir ein Klima, das einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess gewährleistet. 2. Wir verpflichten uns, Umweltbelastungen zu verhüten Wir suchen bei all unseren Vorhaben die Lösungen, welche die Umwelt am wenigsten belasten. Dazu erfassen und bewerten wir die Gefahren und Belastung für die Umwelt. Dabei erfassen wir sowohl die Herstellung und Verarbeitung als auch die Entsorgung der zu verwendenden Produkte. Wir berücksichtigen dabei Faktoren wie Umweltsiegel (Blauer Engel) oder biologische Herstellung, Langlebigkeit sowie Recyclingfähigkeit. Wir bevorzugen diejenigen Lösungen, die - unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit - die Umwelt am wenigsten gefährden und belasten und nachhaltiges Wirtschaften fördern, d.h. die Lösungen sollen sich nicht negativ auf das Leben künftiger Generationen auswirken. 3. Wir halten die zutreffenden Umweltgesetze ein Wir berücksichtigen die relevanten Gesetze, Umwelt- und Arbeitssicherheitsvorschriften. Dieses Handeln ist darauf ausgerichtet, Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Gemeindemitgliedern, den Mitarbeitenden, der Gesellschaft und der Umwelt zu zeigen und zu leben. 4. Wir sind dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet Wir wirken darauf hin, dass das Umwelthandeln unserer Gemeinde der ökologischen Herausforderung angemessen ist. Wir suchen bei allen Vorhaben die Wege, die die Umwelt am wenigsten belasten und fördern nachhaltiges Wirtschaften. Durch den schonenden Umgang mit Rohstoffen (z.B. Wasser, Papier) und Energie (z.B. Heizung, Strom) vermeiden und verringern wir Belastungen und Gefahren für die Umwelt. Wir setzen die bestverfügbare Technik ein, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist. Wir bevorzugen umweltfreundliche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Waren aus dem fairen Handel. Bei der Auswahl unserer Geschäftspartner berücksichtigen wir ökologische Zielsetzungen. 5. Wir machen die Umweltleitlinien öffentlich zugänglich Durch Aushänge, Presse, Veröffentlichungen im Internet und anderes informieren wir über unsere Umweltaktivitäten. Dadurch ist unsere Handeln transparent und glaubwürdig. 6. Wir informieren und fördern die Mitarbeitenden unserer Gemeinde Wir verstehen uns als Lerngemeinschaft und verpflichten uns darum, alle in unseren Gemeinden Mitarbeitenden aktiv in Umweltfragen einzubeziehen. In Verkündigung und Erziehung, in Alltagsgesprächen und Verhaltensweisen sagen wir das Gelernte weiter und leben es beispielhaft. Wir kommunizieren untereinander so, dass möglichst viele Anregungen der Umweltleitlinien umgesetzt werden können. Wir ermutigen Interessierte, Fortbildungsangebote zu diesen Fragen wahrzunehmen. 7. Wir arbeiten mit anderen zusammen und tauschen Erfahrungen aus Wir tauschen mit anderen Kirchengemeinden, öffentlichen Stellen, Organisationen und Firmen Erfahrungen aus. Durch sinnvolle Zusammenarbeit werden wir die Ziele, die in den Leitlinien formuliert sind, erreichen. 8. Wir haben einen biblischen Auftrag In der Bibel (1.Mose 2,15) sind wir Menschen aufgefordert, die „Erde zu bebauen und zu bewahren“. Wir nehmen diesen Auftrag an. 9. Wir achten auf die ökologischen und sozialen Zusammenhänge unseres Handelns Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Wir verpflichten uns, auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen in allen Bereichen unseres wirtschaftlichen Handelns zu achten. Wir richten unseren Konsum an umweltschonender Produktion und gerechtem Lohn für die Produzenten aus, preisliche Kriterien sind nicht allein entscheidend. Stand: Juni 2008 Aus der Teamarbeit: Energiecheck der Objekte
---> Umwelterklärung Bilder der Validierung am 23. Nov. 2009 (Klick zum Großformat)
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