Historie
Was den Stein der großen Gemeindeveränderung ins Rollen gebracht hat, das waren buchstäblich Steine, nämlich die, die 2013 vom Kirchturm der Johanneskirche herabgefallen sind.
Durch die ursprünglich noch geplante Sanierung des Turms und eine rasante Steigerung der Baukosten kam die allgemeinere Frage:
Was würden die bisher noch neun Gebäude der Kirchengemeinde bis 2035 an Renovierungs- und Unterhaltskosten brauchen?
Durch ein erstes Gutachten der kirchennahen Prokiba war im November 2014 klar, dass bei stetig sinkenden Gemeindegliederzahlen der Gebäudebestand die finanziellen und personellen Möglichkeiten der Gemeinde rasch übersteigen würden.
In einer ersten extern moderierten Klausurtagung diskutierte der Kirchengemeinderat ausführlich verschiedene Veränderungsvarianten:
1a. „Aus 3 mach 2“: Johannes- und Markusgemeinde bleiben, Lukasgemeinde nicht
1b. „Aus 3 mach 2“: Markus- und Lukasgemeinde bleiben, Johannesgemeinde nicht
2. „Aus 3 mach 1“: Es entsteht etwas Neues in einem Zentrum.
1b. „Aus 3 mach 2“: Markus- und Lukasgemeinde bleiben, Johannesgemeinde nicht
2. „Aus 3 mach 1“: Es entsteht etwas Neues in einem Zentrum.
Mit großer Mehrheit entschied sich der Kirchengemeinderat schon im März 2015 für diesen Weg „Aus 3 mach 1“.Bis heute gab es verschiedene Einzelschritte auf diesem umfassenden Weg, die bei der Bezirksvisitation 2016 ausdrücklich vom Bischof und einer landeskirchlichen Kommission gelobt wurden.
