| Seifenblasen für Gottes Geist Mit einem Tag der offenen Tür und einem fröhlichen Fest weihte die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag, den 22. Mai ihr neues Gemeindehaus ein, das Gertrud-Hammann-Haus. Gedankt wurde den Architekten und der Kirchengemeinderatsvorsitzenden Jutta Walter. Grüße kamen von OB Florus. ![]() Pfr. Kunick zeichnete die Vision von einem einladenden Haus, in dem ganz unterschied-liche Menschen sich begegnen und finden, was ihnen gut tut. ![]() Pfrin. Friedrich wünschte sich Gottes Geist. Symbolisch ließen ihn dann die Besucher in Form von Seifenblasen aufsteigen. Mit dabei waren die Pfadfinder mit Aktionen für Kinder, sowie der Kantor mit offenen Singen. Den zahlreichen Helfern wurde herzlich gedankt! |
Gertrud-Hammann-Haus
Die Namensgeberin
Gertrud Hammann wurde am 28.2.1910 in Karlsruhe geboren. Sie übernahm nach bestandenem Examen als Kindergärtnerin die Leitung des Gemeindekindergartens in Neumühl bei Kehl.
Da ihr Vater einer jüdischen Familie entstammte, musste sie ihre Tätigkeit auf Druck der Kehler Kreisleitung 1937 aufgeben. Sie erklärten sie, nach den Rassegesetzen, für unfähig, in Erziehungsberufen zu arbeiten.
Sie emigrierte 1940 nach Frankreich, war im Lager Lodere interniert. Von dort gelang ihr die Flucht.
1947 kam sie zurück nach Deutschland und legte an der evangelischen Frauenschule in Freiburg ihr
Staatsexamen ab. Schon 1949 belebte sie, zurück beim evangelischen Oberkirchenrat in Baden, die Jugendarbeit und übernahm 1955 die Geschäftsführung der Frauenarbeit in der Landeskirche.









