Fenster Altarraum

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die beiden Sakramente Abendmahl (Kelch) und Taufe (Taube) stehen sich gegenüber
 
Kelch  =  Abendmahlskelch
Taube = Taufe, Hl. Geist, Pfingsten
 
 
 
Weihnachtsstern und Ostergrab sind auf der rechten Empore jeweils außen angeordnet
 
Ostergrab =  Offenes Grab, Ostern
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kreuz mit Schlange  = Überwindung der Sünde
Philipp Melanchthons selbstgewähltes Familienwappen
 
Das Wappen der Familie Bach
 
ist sinnigerweise von der Orgel aus sichtbar
 
Der Glaube
 
hat als notwendiges Pendant das Tun, die tätige Nächstenliebe, symbolisiert durch eine Hand, auf der sich ein Herz befindet („ein Herz für jemanden haben“).
 
(Johannes Calvins Wappen nach dem Wahlspruch: Mein Herz biete ich dir dar, o Herr, bereitwillig und aufrichtig)
 
Die Lutherrose
unter der rechten Empore, das vom Reformator selbst gewählte
 
 Wappen, bringt Luthers Glaubenslehre zum Ausdruck. In einem Brief am 8. Juli 1530 beschreibt Martin Luther sein Wappen:
 
 
 
„Das erste sollte ein Kreuz sein – schwarz – im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht... Solch Herz soll mitten in einer weißen Rose stehen, anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt... darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose steht im himmelfarbenen Feld, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlischen Freude zukünftig... Und um solch ein Feld einen goldenen Ring, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währt und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das edelste köstlichste Erz ist...“
 
Das dritte Symbol
in dieser Reihe, ein Kreis in gelb und schwarz gestaltet, ist uneindeutig: Es könnte für Gemeinschaft stehen; so würde so die Dreiheit Glaube – Diakonie – Gemeinschaft (Koinonia) drei zusammengehörige Aspekte des christlichen Lebens darstellen. (Ulrich Zwinglis ererbtes Familienwappen)